Cashew-Vanille-Granola

Manchmal erlebt man in der Küche die ein oder andere Überraschung. Heute war so ein Tag.

 

Ich hatte mir schon lange vorgenommen endlich mal eine Granola selbst zu machen.

 

Weil sie gesund ist. Nicht weil sie gut schmeckt. Dachte ich.

 

Pustekuchen!

 

Die Cashew-Vanille Granola schmeckt einfach himmlisch!

Wer hätte das gedacht...

Granola ist eine Müslivariante, die einem herkömmlichen Knuspermüsli ähnelt, aber dank gesunder Inhaltsstoffe und dem Verzicht auf Kristallzucker viel viel viel gesünder ist. 

Statt der üblichen, eklig verklebten Getreide-Zucker-Klumpen, ist hier jedes Korn und jeder Kern knusprig.

Und das Beste: Du entscheidest was rein kommt und was nicht. Meine allererste Granola habe ich mit Cashews und Vanille gefüttert aber ich verspreche schon jetzt, es werden weitere Variationen folgen. <3

...Und so wird die Cashew-Vanille-Granola gemacht

 Zutaten:

  • 2 Tassen kernige Haferflocken
  • 1 Tasse Cashew Kerne grob gehackt
  • 3/4 Tasse Mandeln grob gehackt
  • 1/2 Tasse Sonnenblumenkerne
  • 1/4 Tasse Leinsamen
  • 3 TL Kokosöl
  • 3 TL Reissirup oder Agavendicksaft
  • Vanilleschote oder Vanille Extrakt

 

Zubereitung:

 

Heizt euren Ofen auf 150 Grad vor (Ober- und Unterhitze: Denn ich bilde mir ein, dass es dadurch mehr Crunch hat als bei Umluft).

 

Sofern eure Cashewkerne und Mandeln noch ganz sind, müsst ihr sie grob zerkleinern. (Wer keinen Standmixer/Blender hat, kann die Nüsse in eine Tüte füllen und mit dem Nudelholz rauf hauen - Yeah.)

 

Füllt nun das Kokosöl in einen kleinen Topf und vermischt es mit dem Reissirup und der Vanille. Ich nehme dafür den Inhalt einer Schote oder einen kleinen TL Extrakt. Nur bitte kein Aroma - das ist so dominant und so künstlich (die Beschreibung erinnert mich irgendwie an...Heidi Klum).

Ich nehme Reissirup weil er einen sehr geringen glykämischen Wert hat und trotz seines dezenten Eigengeschmacks eine nussig-karamellartige Note hat. Also: perfekt für die Granola.

 

Dieses Gemisch erhitzt ihr nun langsam und vorsichtig auf niedriger Stufe bis sich das Kokosöl verflüssigt hat.

 

Die Wartezeit eignet sich bestens um die gehackten Nüsschen mit den restlichen trockenen Zutaten in einer Schüssel zu vermengen. 

Schlussendlich kommt das Kokosgemisch mit in die Schüssel und nun wird so lange gerührt bis überall etwas Öl ist. Achtet auf helle Stellen, die hatten noch nix ;-)

 

Ab damit auf ein Backblech (ausgelegt mit Backpapier) und für 25-45 Minuten (je nach Ofen) in die Röhre. Alle 10-15 Minuten rührt ihr die Mischung auf dem Backblech etwas um, so stellt ihr eine gleichmäßige Bräunung sicher. 

 

Lasst sie so braun und knusprig werden, wie ihr es mögt aber passt auf, dass nichts anbrennt. (Richtig knusprig ist es erst nach dem Abkühlen.)

 

Nun unbedingt richtig auskühlen lassen, bevor ihr euer neues Lieblingsmüsli in Gläser abfüllt. 

 

Als Müsli zum Frühstück, als Snack mit Jogurt und Früchten oder einfach als kleines Geschenk für Freunde. Ich liebe es. Hurray!

 

Tante Trudi
#konfettifürdieseele

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Kommentare: 1
  • #1

    Sarah (Samstag, 04 Februar 2017 04:42)

    Hallo Romy, das klingt ganz wunderbar. Ich mache hier in Vietnam grade ein Café auf und habe einige Granolarezepte gesammelt. Ein Problem hier: es gibt keine Vanille. Meinst du mit Zimt schmeckt es auch? Und kann ich statt Agavendicksaft Honig nehmen? Wobei es Reissirup hier ja geben müsste... Ich probiere das so einfach mal aus � Wenn es himmlisch schmeckt kommt es auf die Frühstückskarte: Musli a La Tante Trudi ❤ Love and Hugs, Sarah