#projektmeckerfrei Tag1

Das Schicksal ist ein mieser Verräter. Der erste Tag meiner Challenge beginnt um 0:40 Uhr mit einem spuckenden Fieberkind. Wir haben die ganze Nacht nicht wirklich geschlafen und kriechen heute etwas auf dem Zahnfleisch. 

Aber es hat auch etwas Gutes:
Wir haben dadurch schulfrei und endlich mal Zeit zum kuscheln. Und wer kann einem kranken Würmchen schon böse

 

sein? Ich jedenfalls nicht. Das große Kind lief heute also so oder so nicht Gefahr Opfer des Motzmonsters zu werden. Und der kleine Braten? Oh ja....

Ich kann vorweg nehmen, ich habe den ersten Tag geschafft. Motzfrei.
Und ich habe gemerkt, dass meine Problemzone nicht das Laut werden ist. Ich neige nicht zum Schreien. Wohl aber zur mütterlichen Dauerschleife. Und zur Genervtheit.

Und genau dann fang ich (normalerweise) an zu meckern, zu motzen und zu jammern. Ich mache meinen Kindern Vorwürfe und spiele die scheinbar ewig gleiche Tonbandansage ab. Erst durch das bewusste Vermeiden der üblichen Meckerfloskeln, wurde mir heute bewusst wie eingefahren (und einseitig) meine Kommunikation leider manchmal ist...Einsicht! Der erste Schritt zur Besserung! Yeah.

 

Erkenntnis des Tages:

Bringe deine dreijährige Tochter niemals ins Bett, wenn du hungrig und müde bist. Hunde riechen Angst. Kinder riechen Eile. 

Ausnahme des Tages:

Man darf laut werden, wenn das Kind beim Spucken beinah die Schüssel verfehlt... :)

 

Die ersten Tipps für meine Meckerfrei-Leben-Liste konnte ich heute jedenfalls schon als "Memo an mich selbst" bündeln...die Veröffentlichung erfolgt in 13 Tagen.

Tante Trudi

 

#projektmeckerfrei

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