Zimtbrot mit brauner Butter 

 

 

Dieses Rezept ist eine Offenbarung. 
Es duftet. Und es schmeckt. Köstlich.

 

Es hat seinen Ursprung bei unseren skandinavischen Nachbarn und lebt von seinen Eigenheiten - wie zum Beispiel frischem Kardamom und brauner Butter.

 

Yammie!

 

Zutaten:

 

  • 250 ml Milch
  • 25 g frische Hefe (oder ein Tütchen Trockenhefe)
  • 1 TL Kardamom (frisch zerstoßen oder gemahlen)
  • 50g Rohrzucker (alternativ könnt ihr braunen Zucker nehmen)
  • 80g Butter
  • 420g Mehl
  • 1/2 TL Salz

 

  • 100g Butter
  • 90g Rohrzucker (oder braunen Zucker)
  • 1 EL gemahlener Zimt

 

Zunächst erwärmt ihr die Milch, bis sie lauwarm (37 Grad) ist. Aber Achtung - wird die Milch zu warm, ist die Wirkung der Hefe in Gefahr (Drama Baby). 

 

Habt ihr das geschafft, füllt ihr etwa die Hälfte der Milch in ein Gefäß und gebt die Hefe und den Zucker hinzu. Rühren, rühren, rühren bis die Hefe sich aufgelöst hat. Beiseite stellen.

 

In dem Topf mit der anderen Hälfte der Milch, bringt ihr nun die Butter zum Schmelzen. Zu diesem Mix gebt ihr den TL Kardamom. 

Während die Butter voller Vorfreude dahinschmilzt, siebt ihr Mehl und einen halben TL Salz in eine Rührschüssel. Nun gebt ihr die feuchten Zutaten dazu und knetet, knetet, knetet - aber nur solange, bis ihr einen geschmeidigen, glatten und elastischen Teig erhaltet. Nicht übertreiben.

Sobald der Teig euch an einen samtigen Babypopo erinnert, stellt ihr ihn für 50 Minuten (mit einem feuchten Tuch abgedeckt) an einem warmen Ort. Ich Fuchs nehme dafür immer meinen Backofen (Ober- und Unterhitze, 30 Grad).

 

Die Wellness-Phase des Teiges solltet ihr für ausgiebige Vorfreude nutzen - und um die braune Butter herzustellen:
Dazu lasst ihr 100g Butter solange in einem Topf bei mittlerer Hitze köcheln, bis sie anfängt braun zu werden (Ziel: goldbraun). Danach lasst ihr die braune Butter unbedingt auf streichzarte Zimmertemperatur abkühlen. Währenddessen vermischt ihr Zimt und Zucker. 

Nach 50 Minuten müsste der Teig sein Volumen in etwa verdoppelt haben. Noch einmal zaghaft durchkneten, auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche legen und ausrollen (versucht eine rechteckige Fläche zu "errollen", etwa 50x30cm).
Diese Teigfläche "cremt" ihr jetzt mit der streichzarten braunen Butter ein - so wie einen samtigen Babypopo (liebevoll und gründlich) ;-)Anschließend wird der "Popo" auch noch gepudert bzw. mit der Zimt- und Zuckermischung bestreut. 

 

So, nun wird's...sagen wir...technisch:

Ihr schneidet das Teigrechteck in 6 Streifen, parallel zur längeren Seite. Diese Streifen werden gestapelt, bis ein einziger langer, mehrstöckiger Streifen entstanden ist. Diesen schneidet ihr ebenfalls in etwa 6 Stücke. Jetzt habt ihr 6 kleine, geschichtete Teigstapel. Diese werden nun hintereinander in eine gefettete Kastenform gesetzt - und zwar so, dass die vielen Schichten von oben zu sehen sind (wie bei einer Ziharmonika). Man muss die Stapel also kontrolliert auf die Seite legen...
(Eine umständliche Erklärung, für einen super simple Sache). Sorry. 

Geschafft? Gut, dann lasst ihr die Zimtziharmonika weitere 20 Minuten an einem warmen Ort gehen (z.b. Heizungsnähe) während ihr den Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizt.

Für 40 Minuten in den Ofen.
(Ich stelle ein kleines ofenfestes Schälchen Wasser auf den Boden des Backofens - das macht die Kruste noch knackiger). Fertig <3

 

Sollte euer Zimtbrot wirklich eine Gelegenheit zum Abkühlen bekommen, (...meines ist meist vorher spurlos verschwunden. Spurlos stimmt nicht einmal. Die Krümel lassen sich bis ins Kinderzimmer verfolgen...)dann deckt es währenddessen mit einem Geschirrtuch ab. So bleibt es unglaublich weich und saftig.

Viel Spaß beim Genießen ihr Lieben,
Tante Trudi


#tantetrudibackt